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Super Tuesday

Jetzt ist er schon wieder vorbei, der Super Tuesday. Jedoch hatte ich mir eine Entscheidung oder zumindest eine klare Tendenz bei den demokratischen Präsidentschaftskandidaten gewünscht.

[Für die, die noch nicht informiert sind:] Während sich bei den Republikanern sich McCain mittlerweile recht klar an die Spitze vor Romney und Huckabee setzt, ist bei den Demokraten immernoch keine Entscheidung in Sicht. Obama hat zwar mehr Staaten als Clinton für sich gewinnen können (Obama glaub ich 13 und Clinton 8 soviel ich weiß, aber Clinton hat insgesamt mehr Delegiertenstimmen für sich gewonnen, da sie in den beiden wichtigen Staaten New York und Californien gewonnen hat. Sie hat nämlich knapp 100 mehr Stimmen als Obama.

Was ich ja an dem ganzen amerikanischen Wahlkampf interessant finde ist, dass seit Jahren Daten von amerikanischen Bürgern wie zB Adresse, Telefonnummer, Beruf, geschätztes Einkommen und Parteispenden gespeichert werden, um ein "politisches Profil" von den Wählern zu erstellen. Diese Daten werden dann an Politiker weiterverkauft. Diese versuchen dann die Wähler durch die gewonnenen Daten von sich zu überzeugen und erzählen ihnen praktisch was sie hören wollen.

Nun ist ja bekannt, dass z.B. in Kalifornien Obama und Clinton in den letzten Tagen hauptsächlich um die Stimmen der lateinamerikansichen Bevölkerung gekämft haben.. vielleicht auch mit Hilfe solcher "politischen Profile".

Zum Ende noch ein paar Zahlen: Im ersten Halbjahr 2007 hatten die Präsidentschaftskandidaten schon erstaunliche 4,8 Millionen Dollar für die Wählerinformationen ausgegeben, und Hillary Clinton war da ganz vorne dabei: zu der Zeit hatte sie schon 600 000 Dollar investiert. Da stellt sich einem schon irgendwie die Frage, ob sie in Californien und New York nur dank solcher Informationen gewonnen hat. Allerdings wissen wir ja nichts über den jetztigen Stand der Ausgaben von Frau Clinton (und auch nichts über die des Herrn Obama).

Da fühlt man sich in good, old Germany dann schon noch irgendwie sicherer, als im Land der wahrhaftig unbegrenzten Möglichkeiten...

Aber zumindest bei den Demokraten steht ja noch fast alles offen.. und eigentlich wären mir beide, Clinton und Obama, als Präsident(in) recht, solange nicht McCain ins weiße Haus zieht.

 

http://www.sueddeutsche.de/ausland/artikel/504/156093/6/ <-- das is übrigens der Artikel, aus dem ich diese Informationen hab. Fand ich sehr informativ, aber gleichzeitig auch ein wenig schockierden.

6.2.08 21:48

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